Palästinensische Flüchtlinge in Berlin

Palästinensische Flüchtlinge in Berlin

Integrationssenatorin Bluhm und Günter Piening, Integrationsbeauftragte des Senats, über den Schwierigen Weg Palästinensischer Flüchtlinge in die Berliner Gesellschaft

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Am Donnerstag, den 21.10.2010 luden die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Carola Bluhm und Günter Piening, Integrationsbeauftragte des Senats, in Kooperation mit Karame e.V. zu einer Presseinformationsfahrt zum Thema “Palästinensische Flüchtlinge in Berlin - der schwierige Weg vom Bleiberecht in der Berliner Community” ein. 

Die Fahrt ging in Stadtteile, in denen viele palästinensische und andere arabische Berliner leben. Konkrete Ziele waren die Huttenstraße in Moabit und die Sonnenallee in Neukölln.

Während der Busfahrt und auch bei den einzelnen Stationen informierten Fachleute aus verschiedenen Bereichen über Perspektiven und Probleme palästinensischer Berliner/innen.

Teilnehmer/innen an der Fahrt waren Carola Bluhm, Senatorin für Integration Arbeit und Soziales,Günter Piening, Beauftragter des Senats für Integration und Migration,

Mohamad Zaher, Vorsitzender des Vereins Karame (arabische Jugendreinrichtung),

Sawsan Chebli, Senatsverwaltung für Inneres und Sport, Grundsatzreferentin für interkulturelle Angelegenheiten.

Um 10:00 Uhr begrüßte die Senatorin Bluhm und der Integrationsbeauftragte Piening die Gruppe am Busparkplatz am Hauptbahnhof und stellte alle Teilnehmer/innen vor. Anschließend begann die Fahrt nach Moabit in die Huttenstraße.

Um ca. 10:15 Uhr erreichte die Gruppe den 1. Halt im Frühstückscafé Big Bascha, Huttenstraße 5, 10551 Berlin, dessen Inhaber Hr. Hassan Al Bakary  und Hr. Samih El Hussein über das palästinensische Geschäftsleben in Moabit sprach.

Um ca. 11:00 Uhr traf die Gruppe am 2. Halt ein, bei der arabischen Jugendeinrichtung Karame e.V., Wilhelmshavener Straße 22, 10551 Berlin, um Informationen zu Themen wie Jugend-und Väterarbeit zu erhalten. Vor Ort fand ein Gespräch mit 2 Jugendlichen statt, unter anderem zum Thema Nahost Palästina /Israel.

Der Verein Karame engagiert sich stark in Fragen des Nahostkonflikts und den Auswirkungen auf Berlin, kooperiert u.a. mit dem Haus der Wannseekonferenz und der Stiftung EVZ (Erinnerung Verantwortung Zukunft).

Um ca. 12:15 Uhr setzte die Gruppe ihre Busfahrt fort nach Neukölln und durch die Sonnenallee, währenddessen weitere Gespräche und Interviews mit den verschiedenen Protagonisten stattfanden.

Um ca. 13.00 Uhr kam die Gruppe in der Firma Azzam an, ein arabischer Lebensmittel-Großhandel in der Sonnenallee 54.

Der Firmeninhaber stellte sich vor und berichtete über das Wirtschaftsleben in der Sonnenallee und die Impulse für diesen Bezirk, beantwortete Fragen zur Unternehmensgründung, zum Handel und zu Käuferschichten.

Nach einem kurzen Spaziergang durch die Sonnenallee setzte die Gruppe ihre Fahrt in die Hasenheide fort.

Um ca. 14:00 Uhr erreichte die Gruppe den 5. Halt: Arbeitskreis neue Erziehung, Hasenheide 54, Südsternhöfe.

Es fanden Gespräche statt zum Thema klassische Elternarbeit mit Vertretern des Arbeitskreises Neue Erziehung (Dr. Heidemarie Arnhold) und der Arabischen Elternunion (Mahmoud El-Hussein). Der Arbeitskreis gibt derzeit arabische Elternbriefe heraus.

Ein kleiner Imbiss für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stand bereit, vorbereitet von der „Weltküche“.

(Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Weltküche haben – nach mehreren Jahren Arbeitsverbot bedingt durch ihren Aufenthaltstatus – dort zum ersten Mal einen Arbeitsplatz gefunden. Ermöglicht wurde dies nicht zuletzt dadurch, dass der Zugang zum Arbeitsmarkt für Menschen mit befristeter Aufenthaltserlaubnis in den letzten zwei Jahren wesentlich erleichtert wurde) 

Um ca. 15.00 Uhr endete die Veranstaltung mit der Rückfahrt zum Hauptbahnhof.

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