BürgerKarame - 35 Jahre für die Menschen

Das 35-jährige Jubiläum von Karame e.V. feierten wir mit einem bunten Tag der „Offenen Tür“ am Donnerstag, den 19.09.2013.

Unter den Gästen waren der Innensenator Frank Henkel, welcher in seiner Rede die von Karame geleistete Arbeit auf Augenhöhe lobte, Herr Lengsfeld (Direktkandidat der CDU in Berlin Mitte), Herr Henning Niederhof (ehemaliger Leiter der Adenauer Stiftung in Rammallah), Vertreter des Jugendamtes und arabischer und deutscher Vereine sowie die Kinder, Jugendlichen und deren Familien, die unsere Einrichtung besuchen.

Das Wort Karame ist arabisch und bedeutet „Würde“ und das war und ist nach wie vor unsere Prämisse in unserer jahrzehntelangen Arbeit: der respektvolle Umgang miteinander und das Achten der Menschenwürde!

Karame e.V. engagiert sich seit 35 Jahren u.a. in den Bereichen: soziale Arbeit und Präventionsarbeit, politische, geschichtliche und schulische Bildungsangebote und im sportlichen Bereich durch Fußballmannschaften.

Das Engagement von Karame begann 1978 mit der Begleitung arabischer jugendlicher Flüchtlinge, die alleine nach Deutschland kamen und keine Perspektiven hatten. Ihnen bot Karame eine Anlaufstelle und eine Zuflucht. Durch die stetig neuen Herausforderungen unserer Gesellschaft und innerhalb der arabischen Community kamen neue Arbeitsbereiche hinzu. So entstand, durch den Einsatz unter devianten und delinquenten Jugendlichen, der Wunsch, nicht nur mit den Problemen zu arbeiten, sondern gar die Probleme zu vermeiden. Deshalb widmet sich Karame insbesondere der Bildungsarbeit und der Wertevermittlung von Kindern ab 10 Jahren bis hin zu jungen Erwachsenen, durch die alltägliche Arbeit in den Räumen der Wilhelmshavener Straße und durch diverse Projekte und Workshops außerhalb.

Doch dabei ist uns nicht nur die schulische Bildung sehr wichtig und das Erlangen von Bildungsabschlüssen, sondern ein Herzensanliegen von Karame ist die politische Bildung. Die Geschichtsworkshops setzen sich mit Themen auseinander, wie Nationalsozialismus in der deutschen Geschichte und der palästinensisch-jüdischen Geschichte.

Im letzten Jahr konnten durch unsere jahrelange Begleitung und Unterstützung sieben der Jugendlichen ein Studium beginnen! Viele weitere konnten in eine Ausbildung vermittelt werden.

Daran wollen wir auch in Zukunft anknüpfen!

Herr Innensenator Frank Henkel

 

Herr Henkel, Herr Lengsfeld, Herr Zaher

Herr Henning Niederhof  (ehemaliger Leiter der Adenauer Stiftung in Rammallah) und Herr Volker Liepelt Staatssekretär a.D., Kreisvorsitzender CDU Berlin Mitte

Frau Sara Faix

Herr Lengsfeld (Direktkandidat der CDU in Berlin Mitte)